Sanierung, Restrukturierung und Insolvenz
– rechtlich, steuerlich und wirtschaftlich durchdacht –
Beratung für Unternehmer, Geschäftsführer und Gesellschafter in wirtschaftlichen Krisensituationen
Mit Fokus auf Haftung, Steuerfolgen und langfristige Tragfähigkeit – einschließlich betrieblicher Altersversorgung
Unternehmerische Krisen gehören zur wirtschaftlichen Realität.
Liquiditätsengpässe, Ergebnisrückgänge oder strukturelle Probleme lassen sich in vielen Fällen steuern – sofern rechtzeitig und strukturiert gehandelt wird.
Sanierung und Insolvenz sind dabei keine Gegensätze, sondern unterschiedliche rechtliche Instrumente innerhalb eines Entscheidungsraums.
Warum wirtschaftliche Krisen selten nur ein Rechtsproblem sind
Wirtschaftliche Krisen betreffen in der Praxis fast nie nur einen einzelnen Aspekt.
Die Krisensymptome zeigen die richtige Herangehensweise.
Sanierungs- oder Insolvenzentscheidungen wirken regelmäßig gleichzeitig auf mehrere Ebenen:
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persönliche Haftungsrisiken von Geschäftsführern und Gesellschaftern
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steuerliche Folgen, Verlustverwertung und verdeckte Steuerlasten
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bestehende Verpflichtungen aus Finanzierungen, Sicherheiten und Verträgen
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langfristige Verpflichtungen, insbesondere aus der betrieblichen Altersversorgung
Maßnahmen, die isoliert betrachtet sinnvoll erscheinen, können in der Gesamtwirkung erhebliche Folgeprobleme auslösen.
Sanierung, Restrukturierung oder Insolvenzpläne sind keine Reflexe – sondern Entscheidungen
In wirtschaftlichen Krisen besteht der größte Fehler darin, zu früh auf einzelne Maßnahmen zu fokussieren.
Liquidität, Haftung, Steuerfolgen und langfristige Verpflichtungen greifen ineinander – und verschieben sich je nach Handlungsoption.
Ob eine Sanierung tragfähig ist, eine Restrukturierung erforderlich wird oder ein Insolvenzverfahren die bessere Lösung darstellt, lässt sich nicht schematisch beantworten.
Entscheidend ist der konkrete Entscheidungsraum des Unternehmens und seiner Verantwortungsträger.
Wir betrachten Sanierung, Eigenverwaltung und Insolvenzpläne nicht isoliert, sondern als Instrumente innerhalb eines abgestuften Lösungsmodells.
Objektive Kriseneinschätzung für Unternehmen
– unternehmenssanierung.legal –
Unternehmer in wirtschaftlicher Schieflage stehen oft vor der Frage, wie akut die Krise wirklich ist und welche Handlungsoptionen bestehen.
Eine typische Hürde ist, dass viele Geschäftsführer zunächst unsicher sind, wie schwerwiegend die Lage ist und ob zeitkritischer Handlungsbedarf besteht.
Mit unserem Krisenampel-Selbsttest können Sie Ihre aktuelle wirtschaftliche Situation in wenigen Augenblicken anonym und kostenfrei einschätzen und so erste Entscheidungen fundierter treffen.
Die Einschätzung ersetzt keine rechtliche oder steuerliche Beratung.
Sanierung, Restrukturierung und Insolvenz als Entscheidungssystem
Wirtschaftliche Krisen lassen sich nicht mit Standardlösungen bewältigen.
Je nach Ausgangslage, Zeitdruck, Haftungssituation und steuerlichen Folgen kommen unterschiedliche Instrumente in Betracht.
Entscheidend ist nicht das einzelne Mittel, sondern die richtige Reihenfolge und Kombination.
Schritt für Schritt zur richtigen Entscheidung
Frühphase:
Steuerung statt Eskalation
Krisensymptome und wo der Fokus liegt: • Unsicherheit bei Geschäftsführung und Gesellschaftern • Liquiditätsengpässe ohne Insolvenzreife • Ergebnisrückgänge, Kostenstrukturen unter Druck • Strategische Probleme bei Umsatzrückgang Unser Fokus: • rechtliche und steuerliche Einordnung; • erste Liquiditäts- und Enthaftungsmaßnahmen; • Entscheidungsgrundlagen darstellen statt Schnellschüsse produzieren.
Strukturelle Krise:
Sanierung oder Restrukturierung
Strukturen analysieren & Instrumente darstellen: • nachhaltige Ergebnisprobleme; • strategische Fehlanpassungen; • Finanzierungsdruck. Instrumente: • Sanierungskonzepte; • IDW S6 oder IDW S11 Gutachten um die Fremdfinanzierung zu ermöglichen; • Restrukturierungsmaßnahmen; • Prüfung betrieblicher Altersversorgung • steuerliche Folgenabschätzung.
Entscheidungsphase:
Insolvenz als Gestaltungsinstrument
Entscheidungen treffen und formale Lösungen anstreben: • drohende oder eingetretene Insolvenzreife; • Haftungsrisiken für Geschäftsführer; • Zeitdruck und externe Zwänge. Optionen: • Eigenverwaltung; • Insolvenzplanverfahren; • gezielte Verfahrenssteuerung; • Haftungs- und Steuerfolgen im erkennen und vermeiden.
Sanierung, Restrukturierung und Insolvenz sind keine Gegensätze, sondern Instrumente innerhalb eines abgestuften Lösungsmodells.
Der nächste Schritt: Klarheit statt Aktionismus
Wirtschaftliche Krisen verlangen keine schnellen Maßnahmen, sondern belastbare Entscheidungen.
Wer zu spät prüft, verliert Handlungsspielräume.
Wer zu früh handelt, riskiert Haftung, steuerliche Nachteile oder irreversible Strukturentscheidungen.
Entscheidend ist nicht, ob gehandelt wird –
sondern wann, womit und in welcher Reihenfolge.
Exakt an dieser Stelle unterstützen wir Sie.
